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Δ SEIT LETZTEM LAUFDer amerikanische Arbeitsmarktbericht zeigte für September nur 29 000 neue Stellen, eine Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent und Abwärtsrevisionen von 60 000 Stellen; die eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Oktober-Erhöhung fiel auf rund 16 bis 23 Prozent. Die zehnjährige Rendite schloss dennoch höher bei rund 5,28 Prozent. Die Euroraum-Inflation stieg auf 3,8 Prozent (Energie 18,8 Prozent), und die G7 beschlossen die Freigabe von bis zu 100 Mio. Barrel Diesel und Rohöl aus Notreserven.
Der amtliche Arbeitsmarktbericht vom 02.10.2026 wies für September nur 29 000 neue Stellen aus (erwartet rund 84 000), eine Arbeitslosenquote von 4,2 nach 4,1 Prozent und Abwärtsrevisionen für Juli und August von zusammen 60 000 Stellen. Die zehnjährige amerikanische Rendite fiel unmittelbar danach auf rund 5,18 Prozent, drehte im Tagesverlauf aber und schloss bei rund 5,28 Prozent, rund 4 Basispunkte über dem Vortag; die dreissigjährige lag bei rund 5,63 Prozent. Die eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Fed-Erhöhung am 28.10. sank je nach Quelle auf rund 16 bis 23 Prozent, während für Dezember weiterhin eine Erhöhung überwiegend erwartet wird. Im Euroraum stieg die Inflation nach der Schnellschätzung im September auf 3,8 Prozent, getrieben von Energie (18,8 Prozent); die G7 beschlossen am 02.10. die Freigabe von bis zu 100 Mio. Barrel Diesel und Rohöl aus Notreserven über vier Monate.
Befunde 6
BELEGTDie amerikanischen Lohnlisten ausserhalb der Landwirtschaft stiegen im September 2026 um 29 000 (erwartet rund 84 000), die Arbeitslosenquote stieg von 4,1 auf 4,2 Prozent; Juli wurde von plus 21 000 auf minus 10 000 und August von 162 000 auf 133 000 revidiert, zusammen minus 60 000 Stellen. Die Stundenlöhne stiegen um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat und 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (Bureau of Labor Statistics, referiert bei CNBC, Yahoo Finance und Tech Times, 02.10.2026)
BELEGTDie zehnjährige amerikanische Rendite fiel nach dem Arbeitsmarktbericht zunächst auf rund 5,18 Prozent, drehte im Tagesverlauf und schloss bei rund 5,28 Prozent, rund 4 Basispunkte über dem Vortag; die dreissigjährige schloss bei rund 5,63 Prozent nach rund 5,61 Prozent. Die Gründe für die Umkehr sind in der Berichterstattung nicht eindeutig belegt; genannt werden Inflations- und geopolitische Risiken. (CNBC, 02.10.2026; Yahoo Finance, 02.10.2026)
BELEGTNach dem Arbeitsmarktbericht preisten die Terminmärkte eine Fed-Erhöhung am 28.10. nur noch mit rund 16 bis 23 Prozent ein (CME FedWatch rund 77 Prozent für unverändert), nach rund 64 Prozent eine Woche zuvor; für Dezember wird eine Erhöhung weiterhin überwiegend erwartet. Die Werte sind Marktpreise, keine Entscheide des FOMC. (CNBC (CME FedWatch); Yahoo Finance; Tech Times, 02.10.2026)
BELEGTDie Jahresinflation im Euroraum stieg nach der Schnellschätzung im September 2026 auf 3,8 Prozent nach 3,2 Prozent im August (erwartet rund 3,6 Prozent); Energie stieg auf 18,8 nach 14,3 Prozent, Dienstleistungen auf 3,2 nach 3,0 Prozent, die Kernrate um 0,1 Punkte auf 2,5 Prozent. (Eurostat, Schnellschätzung vom 02.10.2026; Bloomberg)
BELEGTDie G7 vereinbarten am 02.10.2026 die Freigabe von bis zu 100 Mio. Barrel aus Notreserven über vier Monate, davon 50 Mio. Barrel Diesel aus europäischen Beständen und 50 Mio. Barrel Rohöl von IEA-Mitgliedern unter Koordination der IEA; Anlass ist der Dieselpreisanstieg infolge der Kämpfe zwischen den USA und Iran, nachdem Präsident Trump Europa zur Freigabe gedrängt hatte. Brent lag am 02.10. bei rund 102 US-Dollar je Barrel. (Washington Post; Foreign Policy; CBC, 02.10.2026; Yahoo Finance)
BELEGTDie zehnjährige japanische Rendite stieg am 02.10.2026 um rund einen Basispunkt auf rund 3,11 Prozent und liegt damit rund 1,45 Prozentpunkte über dem Vorjahr; ein amtlicher Deviseneingriff des japanischen Finanzministeriums ist für die letzten Tage nicht belegt. (Trading Economics)